Conall


Herzlich Willkommen

Zurück zu den Wurzeln der Zentangle® Methode – ein klarer, einfacher String und drei wundervolle Muster. Eine Hommage an die raffinierte Einfachheit und Ursprünglichkeit eines Zentangle® Kunstwerkes. Im Vordergrund steht die klassische Zentangle® Zeremonie, bei der du ganz entspannt ein Zentangle® Kunstwerk erschaffen kannst.
Im Fokus: Wohlbefinden, ruhige bewusste Striche, völlige Versunkenheit und Wertschätzung.

Schritt für Schritt begleite ich dich beim Tangeln deines Kunstwerkes und leite dich an. Am Ende dieser Serie hast du vier wundervolle Zentangle® Kunstwerke erschaffen, die du als Mosaik zusammenfügen kannst.

Die Reihenfolge dieser vier Kurse kannst du ganz nach belieben variieren. Jeder Kurs ist in sich abgeschlossen.

Ich empfehle dir, das fertige Kunstwerk im Video nicht schon vorher anzuschauen, das direkte mit-tangeln ohne Plan und ohne Erwartung hat eine sehr besondere und entspannende Wirkung.

Wenn du etwas mehr Zeit brauchst mit einem Muster, dann stoppe das Video und tangel ganz entspannt in deinem eigenen Rhythmus.

Happy Tangling!


Material

Wenn du im Besitz des Zentangle Basis-Materials bist, hast du alles was du brauchst. Eine quadratische Zentangle Kachel (9×9 cm), einen schwarzen wasserfesten Fineliner in der Stärke 01/0,25mm, einen Bleistift und einen Papierwischer (Tortilion)

Dieses Material ist zu empfehlen, aber nicht zwingend erfoderlich.

Schau einfach was du an Material zur Verfügung hast. Du kannst dir ein Blatt Papier auch quaratisch zuschneiden oder aber auch in einem Skizzenheft tangeln. Möchtest du mit deinen vier Kunstwerken ein Mosaik legen, dann brauchst du allerdings einen quadratischen Untergrund mit immer gleichbleibenden Format.

Du kannst auch einen anderen Stift als einen Fineliner wählen, wenn du magst auch in einer anderen Farbe, wasserfest in generell zu empfehlen aber wenn du keinen zur Hand hast, geht auch ein wasserlöslicher Stift.

Statt des Papierwischers kannst du auch z.B. einen Q-Tipp nehmen oder auch ganz einfach deinen Finger.


Back to Basics 1


Back to Basics 2


Back to Basics 3


Back to Basics 4


Well done!

Jetzt hast du vier wunderbare Zentangle Kunstwerke erschaffen.

Geniesse den Anblick deines Mosaiks, und entdecke wie facettenreich es ist.

Wenn du magst teile gerne deinen kreativen Prozess und deine Kunstwerke mit anderen.

Ich freue mich, wenn du meine Webseite www.simonesass.de verlinkst oder mich in den Sozialen Netzwerken markiest 
Instagram: @simone.sass.art 
facebook: @simonesass.de

Tada!!! Unser “Back to Basics” Mosaik!

Vielen lieben Dank an Euch, dass ihr mich so treu in der Corona-Lock-down Zeit beim Tanglen begleitet habt. Es hat mir sehr viel Freude gemacht, diese Videos zu produzieren und noch mehr zu Erfahren wie es euch damit ergangen ist und eure wundervollen Zentanglekunswerke zu sehen.

Ein Hoch auf die digitale Zeit, die ich oft verfluche, aber in Zeiten wie diesen können sie auch ein Segen sein:)

Es werden ganz bestimmt noch mehr Video-Kurse folgen.

Aber jetzt genießt erst einmal den Anblicke eures wunderbaren Back to Basics Mosaiks.

… dieses äusserst meditative Muster von Chris Titus CZT wollte ich unbedingt nun auch einmal ausprobieren, nachdem es mir mehrmals auf Instagram ins Auge gefallen ist. Es ist ein wundervolles Muster, es ist vielseitig, wie ich finde wunderschön anzusehen, es ist einfach und sooo enstspannend.

Ursprünglich hatte ich heute gar nicht vor noch zu tangeln, nachdem ich den ganzen Tag in meinem Atelier mit Gelliprinting zugebracht hatte. Aber das meditative zeichnen in schwarz/weiss hat meinen kreativen und bunten Tag einen schönen Abschluss beschert.

so könnte der Titel dieser Kachel lauten. Es begann mit einem String und dem Muster “Skyesil” von Helen Weber, das mit zufällig als neues Muster ins Auge fiel. Und ich liebe ja runde Muster.

Von da an wurde es wieder einmal wild. Dann haben sich bei dem Muster “Chiuvana” von Daniela Middelanis CZT ein ganze Reihe von kleinen “Fehlerchen” eingeschlichen, die mich aber dann ganz zentangle-like in eine neue interessante Richtung gelenkt haben. So ist die “Tür” ein Mix aus “Chiuvana”, “Hibred” und “Knightsbidge/Jonqual”.

Was sich genau hinter dieser Tür verbirgt …. wer weiss, wer weiss.
Ein bischen Cubine, ein bischen Onamato und ein bischen Shard von Carole Ohl CZT… und wer weiss was noch ….

heute bin ich scheinbar ein einer bunten organischen Frühlingsstimmung.

Die Kachel habe ich teilsweise vorweg mit den Pigmenten von Brusho koloriert und dann ohne String mit dem ersten Muster begonnen. Eine Variante von “Cirque”, einem Muster von Chris Gerstner, in dessen Zentrum eines meiner Lieblingsmuster prangt “O-cee”, auch ein Muster von Cris Gerstner – dann passt das ja ganz hervorragend:)

In dem Frühlings-WirrWarr tummeln sich noch Peacockplant von Heidi Denney, Crescent Leaf von Miranda Gerber, leavy rixty von Margarete Gilge, Fern von Jane Monk und kleine Pokeroots von Zentangle..

Da ist also ganz schön was los:)

Am Ende habe ich dann die Muster von mit Aquarellbuntstiften schattiert und coloriert. Ich bin überrascht über diese fröhliche Kombination!









Heute fordere ich mich selbst hinaus und probiere mich einmal an ein paar neuen Mustern.

Den Start macht Y’illa von Theresa Fessler CZT, ein Tangle, das mich an diese kleinen bunten Windräder auf einem Holzstab erinnert, die man als Kind gerne hatte. Meistens gab es die an jeder Ecke in den Ost-und Nordsee Ferienorten, da steckten sie in fast jedem Laden in so kleinen sandbefüllten Eimern. Erinnert ihr euch daran?

nach den Y’illas folgte nun Leafy Rixty von Margarete Gilge, eine Variantion des Zentangle Originals Rixty, dass soweit ich mich erinnere ein Geburtstagsgeschenk von Maria an Rick war zu seinem 60. Geburtstag. Abgerundet wird Leafy Rixty dann vonn Icantoo, einem Tangle von Hanny Nura, dass für mich in diesem Fall keine neues Muster ist.

Als nächstes habe ich mich dann an Tissoooh von Tomas Padros probiert. Ein wie ich finde unfassbar interessantes und ungewöhnliches Muster, dass mir doch einiges abverlangt hat. Aber ich finde es verzeiht kleine “Fehlerchen” problemlos. Dennoch braucht es hier ein wenig Übung.

Finalisiert habe ich die Kachel mit dem Muster Swan-Lake von  Margarita Blok CZT.

Alles zusammen einen wirklich skurrile Musterkombination. Aber das scheint ja im Moment mein aktueller Zentangle-Style zu sein:)

Ich habe heute das Tangle “crazy blossom” von Car Kwan entdeckt und war sofort begeistert. Ich mag Muster mit einer floralen blumigen Anmutung, die aber dennoch abstrakt daher kommen.

Ich habe auf einen String verzichtet und einfach drei der “crazy blossoms” auf meiner weissen Kachel verteilt. Dieses kleine Blumenarrangement lud dazu ein weitere organische Muster aus dem Bouquet herauswachsen zu lassen. Mir kam als erstes Toodles in den Sinn, ein original Zentangle Muster.

Ich habe mir angewöhnt meiner ersten Idee bei Tangeln zu folgen, wenn ich erst einmal anfangen zu überlegen welches Muster noch in Frage käme, verliere ich mich sehr schnell in dem Dschungel der tausenden Zentangle Mustern. Ausserdem möchte ich ja tangeln und mich nicht stundenlang mit dem Aussuchen von Mustern beschäftigen.

Es kommt dadurch natürlich oft dazu, dass ich die gleichen Muster immer wieder verwende, da sie mir als erstes in den Sinn kommen. Anfangs habe ich dann noch gedacht, ach ne, ich kann ja nicht immer die gleichen Muster wieder und wieder tangeln, aber warum eigentlich nicht? Diese Muster gefallen mir und ich kann sie aus dem Kopf tangeln ohne mir die Schritt für Schritt Anleitung anzuschauen. Und das bringt mich in einen ganz entspannten Zentangle Flow. Wenn ich ein Gericht gerne esse, dann esse ich es ja auch immer wieder, weil es so gut schmeckt.

Also zurück zu meiner ersten intuitiven Mustergedanken. Auf crazy und blossom fogte nun noch “jelly legs” und als Hintergrund wie so oft “Vano”, diese Muster hat es mir warum auch immer angetan. Ich glaube es ist der Kontrast des runden Kreises , den spitzen Dreiecksformen und den geraden Strichen und dann der hohe schwarz-weiss Kontrast, dem ich eh verfallen bin. “Vano” wird noch eingerahmt mit “woodlock”, ebenfalls ein kontrastreiches Bordertangle.

Ich habe diesmal recht stark schattiert und bin mit da nicht ganz sicher, ob ich der Kachel dadurch ihre frische genommen habe. Beim Schattieren werde ich doch noch einmal mit einem anderen Medium als Bleistift expermimetieren. Mit ist der Bleistift oft zu schmuddelig, aber auch das Medium, was am einfachsten und umkompliziertesten umzusetzen ist. Hier stecke ich noch ein einer kleinen Zwickmühle 🙂

nach langer Zeit wieder etwas Farbe. Im Moment bin ich wieder sehr der klassischen schwarz/weiss Tangelei zugetan aber da ich demnächst auch Kurse anbiete mit Farbe, wollte ich mich mal wieder darauf eingrooven.

Ich habe die weisse Kachel vorweg willkürlich mit ein paar Schichten Wasserfarben und rot/braun Tönen versehen. Dann habe ich mich von dem wundervollen Instagram Live Workshop von Anny Taylor CZT inspirieren lassen, das Thema: die beiden Muster “Ratoon” und “Moonpie”.

Und so prangt in der Mitte eine wundervolle Rosette aus “Ratoon” und “Moonpie” mit entzückenden detailierten Verzierungen. Ich konnte wie so oft nicht aufhören und so ist die Ratoon/Moonpie Blume noch umringt von diversen Bordertangeln, die sich sehr willkürlich herumschlängeln.

Schattiert habe ich mit Polychromos ( eine Art Buntstift auf Ölbaisis) von Faber Castell, da ich auf farbigen Kacheln gerne auch farbig schattiere, um einem möglichen Schmuddel-Look zu umgehen. Das farbige Schattieren mit Polychromos ist zwar sehr empfehlenswertm das es dem Zentangle Kunstwerk einen einzigartige Brilianz verleihen kann, aber auch zeitintensiver. Das Verwischen mit dem Tortilion fällt aus und um eine weiche Kante und einen auslaufenden Schatten zu erzeugen trägt man die Polychromos in mehreren Schichten auf. Dafür ist Zeit und Geduld erforderlich, begrenzt hatte ich das auch 😉

Eine weiteres Highlight beim Tangeln auf farbigen Hintergrund ist das Highlight! Mit einem weissen Stift kann man auf der Farbe ganz wunderbar Bereiche highlighten und so hervorherben. Der Kontrast zwischen Licht und Schatten wird so noch intensiviert. Also ein echtes Highlight.

In den Zentangle-Kursen, in denen Farbe im Spiel ist, werde ich das noch einmal genau erklären.

und dann wurde es irgendwie wild, aber dennoch strukruriert.

Es folgte das Tangle “Daggerly” in der rechten Ecke und mein erster Gedanke war, das war ein Fehler! Das harmoniert ja gar nicht, bildet auch keinen schönen Kontrast, das Muster ist auch nicht gut getangelt. Ich hab’s versaut!

Ich habe allerdings nicht in Erwägung gezogen die Kachel nicht weiterzutangeln, wohl aber diese Ecke einfach schwarz überzumalen. Schwarz übermalen ist im Moment mein “Radiergummi reverse”. Ja, selbstverstädlich ist das jetzt auch nicht wirklich zentangle-like, aber man darf ja auch einfach seinen Emotionen folgen.

Und ich habe es nicht getan, mein Instinkt und auch meine Erfahrung hat mich etwas ermahnt nicht gleich zu handeln, sondern noch abzuwarten. Denn wie oft kam das Gefühl bei Tangeln schon auf : “Oh, ich habs verbockt, jetzt wird das nichts mehr mit dem kleinen Kunstwerk” und am Ende sah es dann ganz anderes aus, weil sich das Muster dann doch in des Gesamtbild integriert hat auf die eine oder andere Art und Weise.

Also manchmal sollte man einfach auch mal aushalten und vertrauen.

So füllte sich die Kachel mehr und mehr mit Mustern wie”click clack” , “bosch”, “stricles”, “nekton” und “shuttack”.

Und wie so oft mit der Magie von Zentangle fügte sich alles zusammen und Daggerly musste nicht unter einer dunklen schwarzen Schicht Farbe verschwinden.

gestrandet auf der Insel Vertebraid? Oder ist es doch eher das zu Hause einer meiner Gehirnzellen? Ich bin mir da nicht schlüssig. Aber im Moment werden meine Zentangel Kunstwerke skurieller und skurieller. I like!

Ich war in der Tat von anfang an auf der Suche nach einen eher bizarren als lieblichen hübsche Muster und so fiel mir das Muster “Vertrebraid” von Tomàs Padrós in die Hände – oder eher ins Auge.

Ohne String habe ich das Muster auf meine weisse Kachel platziert und da schwebte sie nun die zellartige Kreatur. Beim Schmökern durch die Musterquelle fiel mir dann das Muster “Hollis” von Rick und Maria auf, das wollte ich nun als nächstest ausprobieren, ein Muster, dass ich bisher nicht kannte. Inspiriert ist Hollies durch chinesiche Keramik, die Rick und Maria in einem Museum in München faszinierte. Im Kontext mit Vertrebraid ist Hollis allerdings optisch sehr weit weg von der wunderschönen floralen Anmutung des chinesischen Geschirrs.

Dafür erstreckt sich Hollies nun krakenartig um den Einzeller Vertebraid und hat mit seinen Tentakeln noch ein paar “Peppers” eingefangen die schwerelos im Raum umher gleiten. In eine der Flächen die durch das tentakeln ( ich weiss, dass Wort gibt es nicht als Verb, also gab es nicht, jetzt schon) von Hllies entstand bekam das Muster “Pico” seinen Platz. Ihr seht das Muster nicht? Richtig! Denn das wurde so wirr, dass ich es kurzerhand schwarz übermalt habe, bis auf eine kleines Relikt, dass ich aus Respekt und naja weil ich es skuriel fand hab stehen lassen.

Man muss Dinge auch mal loslassen können 😉

Zu gerne würde ich wissen, ob sich schon bizarre Kreaturen auf dieser Insel niedergelassen haben.

Es ist soweit! Ich schmeiss das 100daysproject und ich habe meinen Frieden damit gefunden und gemacht. Diese tägliche Routine hat sich mehr zu einem Zwang als zu einem schönen Ritual entwickelt.

Und warum sollte ich mich zwingen etwas zu tun, dass mir keine Freude bereitet? Weil man Dinge die man anfängt auch beendet? Das sehe ich nicht so. Man beginnt Dinge, man reflektiert und dann trifft man eine Entscheidung mit der man sich wohlfühlt. Denn darauf kommt es schliesslich an, das eigene Wohlgefühl.

” In my head” – das ist der Titel dieses Zentangle Kunstwerkes. Warum? keine Ahnung, es war das erste was mir in den Kopf kam, als ich mein Zentangle Kunstwerk betrachtet habe.

Es fing mit einen String an und dem tangle “Oopsmi” von Hanny Nura CZT. Ein Tangle, dass ich zum ersten mal ausprobiere und ich finde es ganz grossartig. Nach dem zeichnen von “Oopsmi” wurde es dann plötzlich wild mit Marasu, Zedbra und Hollibaugh.