Conall

“Munchin Play”

This week the challenge is based on Molly Hollibough’s tangle Munchin, which she demonstrates in a video on a black tile.
So far I haven’t tangled on black tiles. One simple reason, I don’t have a black zentangle® tool set; the other reason, if I have to decided on instinct I would decide on the white or renaissance tiles. So I had to smile when I read about the diva’s confession not being a hudge fan of black tiles.

But in order to say something adequate to the black tiles and tangling with a “white” gelly pen I have to try it. Here in Germany, especially in the countryside, it is not easy to get the original tiles and sakura pens, so I had to improvise with black cardbox paper and another gelly pen-brand.

Now after tangling white (and  gold) on black with a gelly pen, here my résumé: I really thought it would be much more difficult to draw with a gelly pen fine strokes but it really worked good. nevertheless I am actually not a fan of this kind of pen. Certainly I can’t say anything about the black tiles since I didn’t use the originals. But so far my gut instinct was right and still – if I have the decision – I would use white or renaissance tiles. But maybe some day I will like black tiles just as well, because I won’t stop tangling on black tiles. And some day there might be a “wow-effect”.

 

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“UMT – Tri-bee by Beate Winkler, CZT”

I already follow the Weekly Diva Challenge for a while and now it is the first time I take part. So here is my first “Weekly Diva Challenge”-tile. I had so much fun with Tri-bee. When I finished my tile, I was so pleased. Tri-bee made me think of my dahlia in the garden, which I really love because they are so joyful.

After I finished my tile and before I went to sleep, I had suddenly a picture in my mind – Tri-bee with an auraknot in the background. Well, I tried to ignore that picture, because one of the things I appreciate on the Zentangle®- Methode is not to have preconceived ideas or expectations of the final result. But now with this idea in my mind I was lost – I had to realize it.

So I did! And certainly it didn’t work out, I wasn’t pleased with that outcome at all. It just didn’t look like what I had in mind.

I guess it was really important for me to make that experience! “Only” knowing about something  is too theoretical for me, I have to sense it in praxis. Happy with that new awareness I draw another tile without pictures in my mind and without expectations, just one stroke at a time and I got rewarded with another tile I am really happy with!

Thank you challenge # 238 for this experience and awerness:)

Experience is ever life’s mistress. Johann Wolfgang Goethe

Rømø Dänemark – 6 ungebremste Windstärken erschaffen aus Muscheln, Steinen und weiterem Strandgut, eingebettet in Miniatur-Sanddünen, wunderschöne und bizarre kleine Kunstwerke. Objekte deren Form und Struktur einzig durch die Natur geschaffen werden – ohne eine Vorstellung, ohne Erwartung, ohne ein Ziel. Geschaffen durch das Zusammenspiel der Elemente: Wasser – das mit seinen Gezeiten Muscheln an Land trägt. Wind – der durch die Weite des Strandes ungehindert den Sand über die Erde feuert.

Und für einen Moment entsteht ein Kunstwerk, das den Betrachter verzückt, begeistert, erstaunt, verzaubert, inspiriert, um sich im nächsten Moment auf den Weg zu begeben, wieder neu und anders erschaffen zu werden, ohne Erwartung und für den einen Moment.

Aber bis dahin zeigt sich das Kunstwerk in all seinen Facetten und weckt die Neugier in mir genauer hinzusehen und inspiriert mich diesen Moment festzuhalten wie ich ihn im Hier und Jetzt empfinde.

Ich befinde mich mitten in der in der Innenstadt und rolle mit der Rolltreppe in den Keller oder um es schöner auszudrücken in das Untergeschoss. Es gibt keine Treppen! Also lass ich mich nach unten gleiten und stehe direkt bei “Idee. der Creativmarkt”. Mein erster Gedanke – Farbe kaufen und aus dem C ein K malen. Aber das ist ein anderes Thema.

Eigentlich bin ich auf der Suche nach einer simplen Steckschnalle und so laufe ich also planlos “in the Creativmarkt around” und bleibe an einem Präsentationstisch mit Büchern hängen – visuell nicht physisch! Der Präsentationstisch ist monothematisch gedeckt rund um das Thema Doodle, Tangle, Zentangle. Die Cover – ups, Buchtitel – machen appetit auf stöbern und so schnappe ich mir das Buch “tangles & doodles”. Ich bin sofort begeistert.

Ich fühle mich wie Kolumbus: Wer auf dem richtigen Weg ist, findet auch das Richtige – selten das was er gesucht hat. Also lasse ich das mit der Schnalle stecken, bezahle das Buch und lasse mich aus der Unterwelt hinaufscrollen.

Zu Hause mit dem neuen Buch auf meinem Sessel gemütlich gemacht, tauche ich ein in die Welt der tangles und doodles. Den restlichen Abend bin ich auf der Reise inspirierender Zenmuster und tief im Land des Zen-Doodleing entschwunden. Ich war sofort begeistert, gefesselt und inspiriert. Es fallen viele Begriffe, wie doodle, tangle, zentangle®, zendoodle, ” the diva’s weekly challenge” und Namen wie Bunzo, Zinger und viele mehr. Doodlen ist mir durchaus ein Begriff, als der Illustrationsstil vor ein paar Jahren hier populärer wurde habe ich ein Plakat für einen Kunden im doodle-Stil entworfen, weil es mich schon damals begeisterte. Nur habe ich das Design am Computer erstellt und obwohl ich ein Grafikpad und -stift benutze (eine Art digitaler Zeichenstift), wollte es nicht wirklich fließen. Auch wenn das Ergebniss schön geworden ist, war es für mich schwierig in der Umsetzung und so beschloss ich erstmal dafür nicht allzu viel Talent zu besitzen.

Aber nun 5 Jahre später k(r)itzelt es wieder in den Fingern, ich musste es einfach nochmals probieren – aber diesmal analog mit Stift und Papier. Gleich am folgenden Tag habe ich mir bei Boesner (mein neuer Zweitwohnsitz) Bristolpapier und Fineliner besorgt und sofort losgelegt. Mit geschlossenen Augen habe ich einfach eine Linie gezeichnet diese Form als Grundlage benutzt und begonnen Muster für Muster zu zeichnen. So hatte ich es in dem Buch gelesen. Es hatte so eine “Leichtigkeit”, ich konnte einfach zeichnen  – ohne ein Bild im Kopf zu haben, ohne ein bestimmtes Ergebnis zu erwarten. Wie befreiend! Ein Erlebnis, das mir völlig fremd ist, als Artdirektor wird von mir im Job erwartet ein Konzept im Kopf zu haben, dieses bildlich darzustellen und dieses Bild dann auch perfekt umzusetzen im vorgegebenen Medium. Nicht wirklich eine druckfreie Anforderung -und das ganze natürlich am liebsten gestern.

Jetzt doodelte ich einfach enspannt und freudig vor mich hin, Muster für Muster ohne zu ahnen was am Ende rauskommt, sicher war nur – irgendwas wird es sein. Spannend. Ich glaube so im nachhinein betrachtet war mein erstes doodle eine Mischung aus Oktopus und Ausserirdischer mit einem sehr kleinen wirren Musterkörper, aber ich fand es schön!

Ausserdem gefällt es mir, dass ich überall doodlen kann – für Papier und Stift ist immer Platz. Daher sind Teile meines kleinen “Okto-Alien” auch auf einem Campingplatz in Dänemark entstanden.

Die Begeisterung hält an und inzwischen weiss ich auch etwas mit den ganzen Begrifflichkeiten anzufangen. Das Wissen hat sich vermehrt, so auch die Anzahl der Bücher über das tanglen.

Meine ganz besondere Leidenschaft gilt der ZIA (Zentangle®-Inspired-Art) und der Zentangle®-Methode“ – ins Leben gerufen und gegründet von Maria Thomas und Rick Roberts aus Massachusetts.

Danke Kolumbus 😉

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